DAS GETRÄNK DER GÖTTER UND GÜNTHER
alles über die zubereitung, philosophie und den richtigen genuss von fetzi
die zubereitung
man nehme:
1 flasche cabernet sauvignon (frankreich, 2002 oder älter)
1 flasche cola (billig, je jünger desto besser)
plastikbecher
wein und cola im verhältnis 1:1 in die becher mischen. eventuell mit zigarettenstummeln würzen.
die philosophie
kenner schätzen ihn, fans lieben ihn, für anfänger ist er meist etwas ungewohnt: der zart-bittere geschmack von fetzi (unter kennern auch als cabernet libre bekannt) auf der zunge ist schon ein fall für sich.
dieser wehmütige anflug von bitterer demütigung der auf das ausgelassene und süße aufbegehren der puren lebensfreude trifft wurde natürlich keinesfalls von den günthers erfunden. aber zumindest wiederentdeckt.
aber vorsicht, die geschichte des fetzi ist eine geschichte voller missverständnisse. zwar läßt es sich nicht bestreiten dass sich fetzi vorzüglich zum hemmungslosen und übermäßigen konsum eignet, aber diese spezielle geschmacksrichtung wurde keinesfalls nur komponiert um in plumper vereinigung der herausragenden eigenschaften „alkoholisch“ und „süßlich“ ein getränk zur perfekten gerhirnzellenvernichtung zu erschaffen - nein, es ist ein genussmittel.
dafür ist aber die auswahl der richtigen zutaten von hervorzuhebender bedeutung. beim wein sollte man keinesfalls sparen. nach langen versuchsreihen am eigenen und fremden körper konnte in der günther-forschung eruiert werden, dass sich ein cabernet sauvignon am allerbesten zur fabrikation dieses himmelsgesöffs eignet. und das nicht nur aus geschmacklichen sondern auch aus philosphischen gründen. so ist es doch gerade das verzweifelte aufbegehren eines klasse-weines gegen die bittere demütigung durch ein handeslübliches cola dass den besonderen reiz eines fetzis ausmacht und dem trinker eine rückbesinnung und beinahe den zustand der meditation ermöglicht. eine französischer wein muss es sein, keine frage. ist es doch dieses stolze volk aus dem westen, dass mehr als jedes andere für tradition und vaterlandsliebe steht. und in den wein als eines ihrer aushängeschilder wird einiges davon hinein projeziert. ein perfekter kandidat für demütigung. und wodurch sollte diese wohl besser möglich sein als durch eines der national-symbole des kulturellen erbfeindes des franzosen: das cola. aber dessen nicht genug: billig muss es sein und klebrig-süß. das ganze dann bitte stillos serviert im plastikbecher. mehr braucht es nicht - ein getränk der sonderklasse.
siehe auch: „schnecken mit ketchup“
der genuss
nur nicht sparen, hauptsache viel würd ich sagen... und ex.
man nehme:
1 flasche cabernet sauvignon (frankreich, 2002 oder älter)
1 flasche cola (billig, je jünger desto besser)
plastikbecher
wein und cola im verhältnis 1:1 in die becher mischen. eventuell mit zigarettenstummeln würzen.
die philosophie
kenner schätzen ihn, fans lieben ihn, für anfänger ist er meist etwas ungewohnt: der zart-bittere geschmack von fetzi (unter kennern auch als cabernet libre bekannt) auf der zunge ist schon ein fall für sich.
dieser wehmütige anflug von bitterer demütigung der auf das ausgelassene und süße aufbegehren der puren lebensfreude trifft wurde natürlich keinesfalls von den günthers erfunden. aber zumindest wiederentdeckt.
aber vorsicht, die geschichte des fetzi ist eine geschichte voller missverständnisse. zwar läßt es sich nicht bestreiten dass sich fetzi vorzüglich zum hemmungslosen und übermäßigen konsum eignet, aber diese spezielle geschmacksrichtung wurde keinesfalls nur komponiert um in plumper vereinigung der herausragenden eigenschaften „alkoholisch“ und „süßlich“ ein getränk zur perfekten gerhirnzellenvernichtung zu erschaffen - nein, es ist ein genussmittel.
dafür ist aber die auswahl der richtigen zutaten von hervorzuhebender bedeutung. beim wein sollte man keinesfalls sparen. nach langen versuchsreihen am eigenen und fremden körper konnte in der günther-forschung eruiert werden, dass sich ein cabernet sauvignon am allerbesten zur fabrikation dieses himmelsgesöffs eignet. und das nicht nur aus geschmacklichen sondern auch aus philosphischen gründen. so ist es doch gerade das verzweifelte aufbegehren eines klasse-weines gegen die bittere demütigung durch ein handeslübliches cola dass den besonderen reiz eines fetzis ausmacht und dem trinker eine rückbesinnung und beinahe den zustand der meditation ermöglicht. eine französischer wein muss es sein, keine frage. ist es doch dieses stolze volk aus dem westen, dass mehr als jedes andere für tradition und vaterlandsliebe steht. und in den wein als eines ihrer aushängeschilder wird einiges davon hinein projeziert. ein perfekter kandidat für demütigung. und wodurch sollte diese wohl besser möglich sein als durch eines der national-symbole des kulturellen erbfeindes des franzosen: das cola. aber dessen nicht genug: billig muss es sein und klebrig-süß. das ganze dann bitte stillos serviert im plastikbecher. mehr braucht es nicht - ein getränk der sonderklasse.
siehe auch: „schnecken mit ketchup“
der genuss
nur nicht sparen, hauptsache viel würd ich sagen... und ex.
koenig - 3. Aug, 21:32
kommentare:
schnecken und ketchup
wir müssen das jetzt wirklich bald mal ausprobieren...
vielleicht an einem abend wo wir freunde einladen
und uns zum fetzi ein paar schnecken mit ketchup
servieren... dann können wir
unsere plastikbecher zerquetschen und hinter
uns werfen: lö manifick! wie der franzos zu sagen pflegt
vielleicht an einem abend wo wir freunde einladen
und uns zum fetzi ein paar schnecken mit ketchup
servieren... dann können wir
unsere plastikbecher zerquetschen und hinter
uns werfen: lö manifick! wie der franzos zu sagen pflegt
rvda (anonym) - 18. Aug, 00:07
koenig - 18. Aug, 09:35
wie wärs mit nächstem dienstag? beim merkur gibts suppa tiefkühlschnecken.
für diese schöne seite dokumentieren wir das dann natürlich ausfühlich bebildert.
für diese schöne seite dokumentieren wir das dann natürlich ausfühlich bebildert.
kommentare:
da schneck
den schneck verzehren wir am frühen morgen...
da beleidigen wir unsere mägen nicht so. am abend
würde man das vorhergehende essen auch noch
entwürdigen... falls dieses noch in der magengrube
dahinrotten will...
da beleidigen wir unsere mägen nicht so. am abend
würde man das vorhergehende essen auch noch
entwürdigen... falls dieses noch in der magengrube
dahinrotten will...
rvda - 18. Aug, 23:07
mühlviertler ausgabe von wikipedia.org
der ausschank in gläsern wird jedoch überhaupt nicht empfohlen. fetzi verlangt nach becher! da bessern sie den wikipedia eintrag besser mal schnell aus!