Back from Belgrade
Ein wirklich feines Wochenende liegt hinter uns
Als die Anfrage für das Refract Festival in Serbien kam waren wir mehr als happy, ist es doch dort wohl das wichtigste in Sachen Alternativkultur abseits des schon recht starken Mainstreams.
Am Freitag Abend haben wir uns dann also auf den Weg nach Belgrad gemacht um dort im Kalemegdan zu spielen, was die örtliche Burg ist. So ungefähr war unsere Information im Vorfeld. DJ Acid Buzz war schon mal vorgefahren und ungefähr bei der Hälfte der fast 9 Stündigen Fahrt (also irgendwann in der Nacht) meldete er sich das erste Mal mit der Nachricht, das sich unser Quartier - und somit unser erstes Ziel geändert hatte. Wie sich rausstellte waren wir plötzlich in einer Jugendherberge untergebracht - nicht grundlegend Schlimm aber auf jeden Fall entgegen Vereinbarungen und Erwartungen. Bei der Inspektion stellte sich auf jeden Fall raus, dass es sich bei der Jungendherberge eher um eine wirklich fette große Wohnung handelte die einfach mit vielen Stockbetten zugepflastert worden ist. Schlafsaal also, aber insgesamt eher amüsant, bis dann irgendwann sehr spät in der Nacht ein Haufen (17) wiener Beatboxer samt Anhang auftauchte und weil ihre Betten eigentlich erst ab nächstem Tag gebucht waren die restliche Nacht auf den Gängen Party feierte. Ein Umstand der uns dann leider jedem nur ca. 2-4 Stunden schlaf gewährte. Nicht so nett.
Nach dem Frühstück mit viel Fleisch (hier eher üblich) haben wir dann die Günthers und Jaquelinden in ein vernünftiges Hotel übersiedelt und sind zum Soundcheck aufgebrochen (war eh schon mittlerer Nachmittag).
Da hat uns gleich die nächste Überraschung erwartet, zumindest mir hatte keiner gesagt dass das ganze Open-Air stattfinden wird, und dass die Location soooo geil ist.... Im Park der Belgrader Burg, der im übrigen riesig ist, war eine Bühne mit super Technik aufgebaut, links und rechts gesäumt von einer Art Burgmauern.
Sound- und Videocheck verliefen schnell und problemlos, also wieder zurück ins Hotel, Abendessen und dann wieder zum Festival. Da waren auch schon einige Leute versammelt um sich die ersten paar Bands anzuschauen, im Zeitplan gab es - fast erwartungsgemäß - schon eine ordentliche Verspätung was uns - als Abschlussact - leider recht spät in den Abend hinein verschob - was uns aber noch nie geschadet hat, und so wärmten die Günthers sich mal mit ein paar Drinks auf bis man uns mitteilte dass jetzt Schluss mit Freigetränken sei. Das ließ sich nach kurzem Verhandlen recht schnell wieder ändern, was Jürgen gleich mal mit 10 Gin-Tonic feierte. Nach einer unterhaltsamen Sessel-Schlacht im Backstage-Bereich sollte dann die letzte Band vor uns auf die Bühne gehen, ich probiere gerade ob ich ohne Verletzung mit Anlauf in einen haufen herumliegender Kartons springen kann, als ich noch im liegen feststelle, dass es funktioniert hat steht jemand neben mir und meint: "Are you prepared?" - Klar, sind wir immer, und weil sich von der Band vor uns jemand verletzt hatte fingen wir kurzerhand früher an und betraten, nach dem wir Roland gefunden hatten, die Bühne. Vor uns standenen ziemlich viele Leute, wie sich das gehört, und die üblich fulminante Bühnenshow zeigte ihre Wirkung. Roland beleidigte so nebenbei den Hauptsponsor, worüber sich aber niemand beschwerte, und eigentlich ist alles ganz wunderbar gelaufen. Günther-Buam und Jaquelinden halt. Dem Publikum gefiels offensichtlich und nach einer Stunde übergaben wir dann an Acid Buzz, der den Abend noch zum Morgen machte.
Ausschlafen (late-check-out), heimfahren. Grüß Gott zu Hause.
Am Freitag Abend haben wir uns dann also auf den Weg nach Belgrad gemacht um dort im Kalemegdan zu spielen, was die örtliche Burg ist. So ungefähr war unsere Information im Vorfeld. DJ Acid Buzz war schon mal vorgefahren und ungefähr bei der Hälfte der fast 9 Stündigen Fahrt (also irgendwann in der Nacht) meldete er sich das erste Mal mit der Nachricht, das sich unser Quartier - und somit unser erstes Ziel geändert hatte. Wie sich rausstellte waren wir plötzlich in einer Jugendherberge untergebracht - nicht grundlegend Schlimm aber auf jeden Fall entgegen Vereinbarungen und Erwartungen. Bei der Inspektion stellte sich auf jeden Fall raus, dass es sich bei der Jungendherberge eher um eine wirklich fette große Wohnung handelte die einfach mit vielen Stockbetten zugepflastert worden ist. Schlafsaal also, aber insgesamt eher amüsant, bis dann irgendwann sehr spät in der Nacht ein Haufen (17) wiener Beatboxer samt Anhang auftauchte und weil ihre Betten eigentlich erst ab nächstem Tag gebucht waren die restliche Nacht auf den Gängen Party feierte. Ein Umstand der uns dann leider jedem nur ca. 2-4 Stunden schlaf gewährte. Nicht so nett.
Nach dem Frühstück mit viel Fleisch (hier eher üblich) haben wir dann die Günthers und Jaquelinden in ein vernünftiges Hotel übersiedelt und sind zum Soundcheck aufgebrochen (war eh schon mittlerer Nachmittag).
Da hat uns gleich die nächste Überraschung erwartet, zumindest mir hatte keiner gesagt dass das ganze Open-Air stattfinden wird, und dass die Location soooo geil ist.... Im Park der Belgrader Burg, der im übrigen riesig ist, war eine Bühne mit super Technik aufgebaut, links und rechts gesäumt von einer Art Burgmauern.
Sound- und Videocheck verliefen schnell und problemlos, also wieder zurück ins Hotel, Abendessen und dann wieder zum Festival. Da waren auch schon einige Leute versammelt um sich die ersten paar Bands anzuschauen, im Zeitplan gab es - fast erwartungsgemäß - schon eine ordentliche Verspätung was uns - als Abschlussact - leider recht spät in den Abend hinein verschob - was uns aber noch nie geschadet hat, und so wärmten die Günthers sich mal mit ein paar Drinks auf bis man uns mitteilte dass jetzt Schluss mit Freigetränken sei. Das ließ sich nach kurzem Verhandlen recht schnell wieder ändern, was Jürgen gleich mal mit 10 Gin-Tonic feierte. Nach einer unterhaltsamen Sessel-Schlacht im Backstage-Bereich sollte dann die letzte Band vor uns auf die Bühne gehen, ich probiere gerade ob ich ohne Verletzung mit Anlauf in einen haufen herumliegender Kartons springen kann, als ich noch im liegen feststelle, dass es funktioniert hat steht jemand neben mir und meint: "Are you prepared?" - Klar, sind wir immer, und weil sich von der Band vor uns jemand verletzt hatte fingen wir kurzerhand früher an und betraten, nach dem wir Roland gefunden hatten, die Bühne. Vor uns standenen ziemlich viele Leute, wie sich das gehört, und die üblich fulminante Bühnenshow zeigte ihre Wirkung. Roland beleidigte so nebenbei den Hauptsponsor, worüber sich aber niemand beschwerte, und eigentlich ist alles ganz wunderbar gelaufen. Günther-Buam und Jaquelinden halt. Dem Publikum gefiels offensichtlich und nach einer Stunde übergaben wir dann an Acid Buzz, der den Abend noch zum Morgen machte.
Ausschlafen (late-check-out), heimfahren. Grüß Gott zu Hause.
akatell - 29. Mai, 15:25
aber was solls - sind ja noch kinder.
ansonsten war wirklich alles lässig. wetter hat gehalten, unsere geräte ebenfalls und die gin-tonics haben auch ganz vorzüglich geschmeckt.
außerdem haben wir glück gehabt. weil dort, wo dem einen von der band, die vor uns spielen hätte sollen, ein stein auf den schädel gefallen ist, sind wir den ganzen abend pinkeln gegangen. pinkeln in belgrad hat eben auch so einen leichten hauch von gefahr an sich haften.
und dann möchte ich noch schnell unseren neuen freund erwähnen. er heißt birko und ist, wenn man besoffen genug ist, der coolste hund der welt.